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Warten auf Farbe

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Heute war der dritte Tag auf der Baustelle. Während uns am Vormittag das Dorfgemeinschaftshaus im satten graubraun begrüßte, sollte sich dies bis zum Nachmittag ändern. Der Morgen begann jedoch  mit einem Schreck, Yasin klagte nach Ankunft in der Nambala Schule über starke Bauchschmerzen. Während wir noch überlegten, ob wir in ins Hospital bringen, entledigte er sich jeglichen überflüßigen Mageninhalts. Nachdem er dann den ganzen Tag schlafend auf der Baustelle verbracht hatte, ging es im am Abend schon wieder besser.

Für die Anderen ging es wieder fleißig ans Werk, soweit Farbe vorhanden. Zwei Terrassen, ein Sanitärtrakt, ein Gemeinschaftsraum und drei sonstige Räume möchten erst einmal gemalert sein. Die eine oder andere Minute verbrachten wir zudem mit dem Warten auf neue Farbe. Aber zu unserem großen Erstaunen, wurde jedes Mal wirklich neue geliefert. Unterstützt wurden wir heute von vielen, vielen fleißigen Schülerinnen und Schülern der Schule. Nicht

Uns tut es jedoch jedes Mal s…

Farbe, Farbe und nochmals Farbe

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Heute ging es weiter im Dorfgemeinschaftshaus. Nach dem gestrigen Feiertag war das Schulgelände von vielen, vielen Schülerinnen und Schülern belebt.


So viele Europäer sorgten natürlich für Aufmerksamkeit bei den Kids. Nachdem wir gestern soweit alle Vorarbeiten abgeschlossen hatten, ging es heute ans Malern. Farbe, Farbe und nichts als Farbe. Erst haben wir die Decken gestrichen. Leider lassen sich Hartfaserplatten nur bedingt mit Wandfarbe verzieren. Ehrlich gesagt, sahen die Decken nach dem Streichen gleich aus, Wasserflecken inklusive. Wir ließen uns davon jedoch nicht beirren. Voll motiviert machten wir uns an das Streichen der Wände. In den Pausen besuchten uns die Schülerinnen und Schüler. Nach kurzem Beschnuppern gab Lukas am Nachmittag schon Deutschunterricht. Der Spaß war allen anzusehen. Wir sind wirklich eine tolle Truppe.

Aber Malern war dann auch noch angesagt. Ein wenig irritiert waren wir, als wir anfingen die Wände zu streichen. Die Farbe hatte die Deckkraft von Sodawass…

Heute ging es richtig los

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Auch wenn gestern in Tansania Feiertag zu Ehren des ersten Präsidenten Julius Nyerere war, ging es gestern so richtig los. Wir werden in dieser Woche das Dorfgemeinschaftshaus in Nambala renovieren. Einst wurde das Dorfgemeinschaftshaus mit Unterstützung der Dresdner NaturFreunde errichtet, die Grundsteinlegung erfolgte 2008 und die Eröffnung 2013, ist Zeit für einen neuen Anstrich. Unterstützt werden wir von zwei örtlichen Malern. Unter anderem wir das Haus für den Computerunterricht der Nambala Schule genutzt. Bevor wir uns jedoch ans Werk machten, besichtigten wir jedoch die Vorschule und den Schulgarten, unser Workcamp-Projekt 2017. Gefreut haben wir uns insbesondere darüber, dass die Vorschule zwischenzeitlich ein NaturFreunde-Logo ziert.


Die Räumlichkeiten sehen im Übrigen aus, als wären sie gestern erst renoviert worden. Wunderbar. Nach der kurzen Besichtigung ging es dann ans Werk. Abkleben, Abschleifen und Löcher verfugen war gestern angesagt.
Die Arbeit war hart, es war aber…

Ein Tag voller Gegensätze

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Der gestrige Tag war voller Gegensätze, erst war der Besuch des Massaimarktes angesagt und anschließend der Besuch von Patenkinder. Aber der Reihe nach. Ein wenig steckte uns die Anreise noch in den Knochen, also hieß es erst einmal ausschlafen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Arusha. Ursprünglich wollten wir eigentlich einen Tag am Pool verbringen, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Es schüttete die meiste Zeit in Strömen.

Also ab unter das Dach des Marktes. Wenn ich ehrlich bin, sind zwei Stunden Marktbesuch stressiger, als acht Stunden arbeiten. Allerdings machte einigen in der Gruppe das Feilschen auch richtig Spaß. Vollbepackt mit Mitbringseln verließen wir den Markt.








Nach einer kurzen Mittagspause ging es für einige in der Gruppe zum Familienbesuch, erst zu Dixon und anschließend zu Simon und Mariam.


Dixon wohnt wieder bei seiner Mutter, die Großmutter, bei der er vorher gewohnt hat, ist zwischenzeitlich leider verstorbe…

Duluti die Zweite und ein herzliches Wiedersehen

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Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer Kennenlernrunde ging es heute Richtung Dulutisee.  Vorher noch ein kurzer Stop bei der örtlichen Bank zum Geldwechseln. Wie lang kurz ist, liegt im Auge des Betrachters. Aber ein wenig Zeit braucht man schon, sich an wieder die tansanischen Abläufe zu gewöhnen. Dort ein Stempel und noch eine Ausweiskopie und schon war eine Stunde vergangen. Doch wie lautet ein so treffendes afrikanisches Sprichwort: "Ihr habt die Uhr, wir haben die Zeit."
Aber nach diesem "kurzen" Zwischenstopp ging es zum Dulutisee. Ein kleiner Teil der Gruppe fuhr mit Barakas Auto, der größere Teil mit dem öffentlichen Daladala, ein Abenteuer auf jeden Fall für alle, denen dies bis dato noch nicht zu teil wurde.


Ein sehr freundlicher und aufgeschlossener Ranger führt uns in diesem Jahr um die 2,5 km um den wunderschönen Dulutisee. Vor zwei Jahren hatten wir diese Tour aus Zeitgründen gecancelt. Insbesondere der Ausblick auf den zweithöchsten Berg Tansan…

Wir sind wieder da...

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Aller guten Dinge sind drei. Gestern ist das dritte Workcamp der Naturfreundejugend in Nambala gestartet. Die Anreise verlief in Vergleich zu den vorherigen Camps, von heftigen einmal Turbulenzen abgesehen, problemlos.




Leider hat sich die Hoffnung, dass dasneu eingeführte E-Visa zu einer Verkürzung der Wartezeit bei der Einreise führt, nicht erfüllt. Ich glaube die Leute ohne Visa sind schneller abgefertigt worden. Aber 1,5 h lag auch diese Aufgabe hinter uns. Umso herzlicher worden wir von Tamari und Baraka in Empfang genommen.





Nun galt es nur noch die Gepäckstücke in den Daladala zu laden. 21Teilnehmer und ca. 50 Gepäckstücke müssen auch erst einmal einen Platz finden.

Ich verrate kein Geheimnis, im Daladala war immer noch Platz.
Gegen 22.30 Uhr Ortszeit war es dann geschafft, Ankunft im Reha-Center in Usa River, Zimmer aufteilen und anschließend müde ins Bett zu sinken, denn der Tag, der für alle kurz nach Mitternacht begonnen hatte, hinterließ seine Spuren.