Der Lake Manyara wartet


Nachdem wir im ersten Workcamp 2015 mit 100 Schülerinnen und Schülern den Arusha National Park besichtigt hatten und 2017 den Tarangire Nationalpark, ging es am Samstag zum Lake Manyara. Der Park beherbergt elf verschiedene Ökosysteme, er ist zwar nicht so groß wie die anderen Nationalparks, aber seine Vegetation ist vielfältig.

Besonders bekannt ist der Manyara-Park für seine baumkletternden Löwen. Zwar steigen Löwen auch in anderen Parks auf Bäume, der Manyara-Park ist dafür allerdings besonders bekannt. Forscher nehmen an, dass die Tiere diese Angewohnheit entwickelt haben, um sich von einer fiesen Stechmückenplage zu schützen, der in den 1960er Jahren die Löwenpopulation im Ngorongoro-Krater zum Opfer fielen. Es sei wohl nicht ganz einfach, die Löwen zu entdecken, uns ist es jedoch gelungen, aber dazu später mehr.


Zu erst einmal hieß zum Nationalpark zu kommen. 3 große Safari-Jeeps standen uns für die Tour zur Verfügung. Baraka sagte, das die Fahrt zum Park ca. 2h dauere, zumindest bei der Hinfahrt wurden daraus ca. 3,5h, was unter anderem daran lag, dass wir unsere Picknickverpflegung noch in Arusha abholen mussten. Wir waren froh, als wir kurz vor Mittag den Park endlich erblickten.

Gespannt waren wir, welches die ersten Tier sein würden, die wir erblicken. Affen. Kleine, niedliche Affen.
Im Laufe des Tages kommen noch Flamingos, Zebras, Giraffen, Büffel und ein Löwe hinzu. Beeindruckend ist im Lake Manyara vor allem die Landschaft, Savannen, wechseln sich mit dichten Wäldern, Flüssen und natürlich dem Lake mit seinen tausenden Flamigos ab. Es gibt dafür nur ein einziges Wort: abwechslungsreich.
"Leider" bietet diese Landschaft vor allem Verstecke Tiere. Wir hatten aber eine tollen Tag im Park, den wir gemeinsam mit Baraka, der an diesem Tag Geburtstag hatte, in Arusha ausklingen ließen.










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