Warten auf Farbe

Heute war der dritte Tag auf der Baustelle. Während uns am Vormittag das Dorfgemeinschaftshaus im satten graubraun begrüßte, sollte sich dies bis zum Nachmittag ändern. Der Morgen begann jedoch  mit einem Schreck, Yasin klagte nach Ankunft in der Nambala Schule über starke Bauchschmerzen. Während wir noch überlegten, ob wir in ins Hospital bringen, entledigte er sich jeglichen überflüßigen Mageninhalts. Nachdem er dann den ganzen Tag schlafend auf der Baustelle verbracht hatte, ging es im am Abend schon wieder besser.

Für die Anderen ging es wieder fleißig ans Werk, soweit Farbe vorhanden. Zwei Terrassen, ein Sanitärtrakt, ein Gemeinschaftsraum und drei sonstige Räume möchten erst einmal gemalert sein. Die eine oder andere Minute verbrachten wir zudem mit dem Warten auf neue Farbe. Aber zu unserem großen Erstaunen, wurde jedes Mal wirklich neue geliefert. Unterstützt wurden wir heute von vielen, vielen fleißigen Schülerinnen und Schülern der Schule. Nicht

Uns tut es jedoch jedes Mal sehr leid, wie die Schüler ihre Schulkleidung mit Farbe verschmutzen. Wir überlegen noch, ob wir denjenigen die geholfen haben, neue Schulkleidung kaufen.

Neben den Innenräumen galt es heute noch die Außenwände zu streichen. Zumindest ein erster Farbanstrich wurde heute außen angebracht. Zu Hause würde man sicherlich vor dem Farbanstrich noch die eine oder andere Abdeckung zu Einsatz bringen, aber egal.



Die Erfahrung der letzten Workcamps zeigt jedoch, dass sich das Ergebnis jedes Mal blicken lassen konnte.
Nach unserem Arbeitseinsatz wurden wir heute am Supermarkt abgesetzt. Das eine oder andere Getränke musste für den täglichen abendlichen Einsatz auf der Terrasse nachgefüllt werden. Auf der Terrasse fehlt Carmen ganz besonders, aber auch so. Morgen ist erst einmal eine Pause angesetzt. Nach drei Tagen arbeiten wohlverdient.

Wir werden morgen unsere Seele an der heißen      Quelle baumeln lassen. Aber dazu morgen mehr.



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